Bitcoin folgt einem festen Plan
Bitcoin folgt einem festen Plan
Alle vier Jahre halbiert sich die Menge neuer Bitcoin, die als Block-Reward an Miner ausgeschüttet wird. Diese Geldpolitik ist nicht flexibel, sondern mathematisch vorgegeben – ein entscheidender Unterschied zu Fiatwährungen.
Die bisherigen Halvings
- 2009: Start bei 50 Bitcoin pro Block
- 2012: erstes Halving auf 25 Bitcoin
- 2016: zweites Halving auf 12,5 Bitcoin
- 2020: drittes Halving auf 6,25 Bitcoin
- 2024: viertes Halving, aktuell 3,125 Bitcoin
Die nächsten Schritte sind bereits klar: 1,5625 Bitcoin pro Block, danach 0,78125 – und so weiter, bis schließlich keine neuen Bitcoin mehr entstehen. Die Gesamtmenge wird nie mehr als 21 Millionen betragen.
Warum kleine Stücke wichtig sind
Wer heute 0,1 Bitcoin besitzt, hält bereits mehr als das, was künftig pro Block überhaupt noch ausgeschüttet wird. Die anfänglichen 50 Bitcoin wirken heute unvorstellbar. Auch 3,125 Bitcoin werden in einigen Jahren wie eine ferne Erinnerung erscheinen – so wie es heute bei 25 oder 12,5 der Fall ist.
Volatilität als Wachstumsphase
Trotz planbarer Knappheit bleibt Bitcoin hochvolatil. Schwankungen von 10.000 € in wenigen Tagen sind inzwischen üblich. Noch vor einigen Jahren war allein die Marke von 10.000 € ein Meilenstein. In Zukunft könnten 100.000 € Schwankung alltäglich sein, wenn der Preis pro Bitcoin in die Millionen geht.
Das Halving verdeutlicht zwei Dinge:
- Die Chance auf günstigen Erwerb ist zeitlich begrenzt. Jede Halbierung reduziert das neue Angebot, während die Nachfrage bestehen bleibt.
- Volatilität ist Wachstum. Was heute groß erscheint, wirkt rückblickend normal, sobald die Dimensionen größer geworden sind.
Ein Blick in den Mempool
Wer die Dynamik von Bitcoin live erleben möchte, findet im Mempool Explorer die passende Übersicht. Dort lässt sich in Echtzeit beobachten, wie Transaktionen in Blöcke aufgenommen werden und wie hoch die aktuelle Block-Belohnung ist.
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– Bullish One