Auf dem Weg zu fünf Millionen Arbeitslosen
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im August erstmals seit mehr als zehn Jahren die Drei-Millionen-Marke überschritten – auf 3,025 Millionen. Die FAZ meldet es nüchtern, die Zeit ebenso, Reuters bestätigt es in englischen Zahlen: Die Arbeitslosigkeit steigt – und sie steigt nicht zufällig.
Deutschland hat sich eine Medizin gebraut, die es nun selbst trinken muss. Über Jahre wurde eine Politik verfolgt, die Wachstum hemmt, Investitionen erschwert und Leistungsanreize mindert. Jetzt wirkt dieses Rezept – und es schmeckt bitter.
Wer die Börse kennt, weiß: Wenn sich ein Trend verfestigt hat, läuft er weiter. Genau das gilt nun am Arbeitsmarkt. Und immer mehr Menschen begreifen: Arbeit lohnt sich immer weniger. Wer mehr arbeitet, wird stärker belastet, während die Versprechen von Sicherheit und Aufstieg längst bröckeln.
Auch Unternehmer spüren den Druck. Firmen, oft eng angebunden an Netzwerke und Märkte, stehen vor der Frage: Soll Kapital weiter in ein unberechenbares Deutschland fließen – oder wird der Schatz ins Ausland gerettet? Diese Überlegung ist längst keine Ausnahme mehr, sondern Alltag in den Chefetagen.
Wohlerhabende Menschen haben diesen Trend schon lange erkannt. Sie verabschieden sich in Länder, in denen ihre Arbeitskraft und ihre Steuern produktiv eingesetzt werden – und nicht in einem bürokratischen Perfektionismus verpuffen. Ein Blick auf meine Analyse zeigt: Wer verlässt Deutschland wirklich?
Es ist respektlos gegenüber dem Steuerzahler, Geld so sinnlos zu verschwenden, wie es Deutschland in den letzten Jahren getan hat. Stichwort: Fahrradwege in Peru.
Drei Millionen Arbeitslose sind ein Warnsignal. Fünf Millionen könnten bald Realität werden. Die Frage ist nicht, ob – sondern wer vorbereitet ist.