17 Jahre bis zum Hoch – oder 4 Jahre bei Bitcoin?
In den Schlagzeilen hieß es kürzlich: „UBS-Aktie erneut auf 17-Jahreshoch“ Die Aktie notierte über 32 Franken, ein Niveau, das zuletzt vor der Finanzkrise 2008 erreicht wurde (cash.ch).
Auf den ersten Blick klingt das nach Comeback. In Wahrheit mussten Anleger fast zwei Jahrzehnte warten, um nominal wieder am Einstand zu sein. Rechnet man die Inflation ein, ist der reale Wertverlust noch deutlicher: 32 Franken von 2008 entsprechen heute etwa 45–50 Franken Kaufkraft. Wer 17 Jahre gehalten hat, steht also real noch im Minus.
Bitcoin – ein anderes Tempo
Bitcoin folgt einem festen Rhythmus: dem Vierjahreszyklus, bestimmt durch das Halving. Bisher brachte jeder Zyklus neue Allzeithochs. Wer über vier Jahre investiert war, stand im Plus. Wer regelmäßig kaufte (Dollar-Cost-Averaging), erreichte den Break-even oft noch früher.
Mehr Hintergründe dazu im Artikel: Bitcoin folgt einem festen Plan.
Der Vergleich zeigt:
- UBS-Aktie: 17 Jahre bis zum Einstand
- Bitcoin: bisher maximal 4 Jahre bis zum neuen Hoch
Fiat-Denke vs. Bitcoin-Logik
Im Fiat-System ist Inflation eingebaut. Anleger schauen oft nur auf nominale Kurse und übersehen, dass die Kaufkraft schrumpft. Banken bewegen sich in dieser Realität, ihre Aktien ebenso.
Bitcoin ist das Gegenmodell: begrenzt, transparent, inflationsresistent. Seine Volatilität ist hoch, aber sie folgt einem wiederkehrenden Muster. Rückgänge von 70–80 % gab es mehrfach – am Ende stand jedoch immer ein neues Hoch.
Gedankenexperiment: 17 Jahre UBS vs. 17 Jahre Bitcoin
Was wäre, wenn man ein Investment 17 Jahre lang nicht anrühren dürfte?
- UBS: Anleger wären 2025 nominal zurück auf Null, real deutlich im Minus.
- Bitcoin: Seit seiner Einführung hat kein 17-Jahres-Zeitraum existiert, doch schon die bisherigen Zyklen zeigen, dass es real und nominal immer weiter nach oben ging. Über 17 Jahre hätte man nicht nur ein Hoch erreicht, sondern ein Vielfaches des Einsatzes.
Persönliche Perspektive
Für mich ist klar: Bitcoin ist über 17 Jahre risikoärmer als eine UBS-Aktie. Mein eigener Anlagehorizont liegt bei drei bis vier Jahren – länger möchte ich nicht warten, bis sich ein Investment lohnt.
Während klassische Banken noch Schlagzeilen über 17-Jahreshochs feiern, liefert Bitcoin ein einfaches Muster: knappe Geldmenge, klare Zyklen, neue Hochs. Fiat verwässert, Bitcoin begrenzt.
Fazit
- Wer nur nominal denkt, feiert nach 17 Jahren UBS seinen „Einstand“. Real bleibt ein Verlust.
- Wer in Zyklen denkt, findet in Bitcoin eine Anlageklasse, die bisher alle vier Jahre neue Hochs gebracht hat.
Darum bin ich überzeugt: Ein 17-Jahreshoch wie bei UBS wird es bei Bitcoin nicht geben.
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– Bullish One